Traditionelles Hirtenspiel am Angerberg

Die Hirtengruppe Scheer veranstaltete nach einem Jahr Pause, bereits zum 8. Mal das besinnliche Hirtenspiel am Angerberg.

Traditionell beginnt das Hirtenspiel mit einer Lichterprozession, wo Besucher knapp 10 Minuten mit Fackeln und Laternen vom GH Baumgarten zum Stall pilgern.
Angekommmen am Schausplatz findet man einen schönen Stall, welcher extra für das Hirtenspiel aufgestellt wurde. Trotz der warmen Temperaturen wird man in eine Weihnachtliche Stimmung versetzt, und so genießt man das Freilichtspiel mit den vielen Engeln, Hirten, den drei Weisen, Maria und Josef und lebendigen Tieren.
Für eine musikalische Untermalung und das leibliche Wohl bei Ankunft und zum Ausklingen der Veranstaltung ist ebenso bestens gesorgt gewesen. Zwischen heimischen Spezialitäten wie „Angerberger Nuln, Fisönsuppn, Angatha Wischtl, söwabachne Keks“ sowie Glühmost und anderen Getränken konnte man wählen.
Mit tolle Laien Schauspielern und viel Engagement von zahlreichen Helfern war auch dieses Jahr wieder das Hirtenspiel ein voller Erfolg und wir dürfen und uns jetzt schon wieder freuen, wenn es heißt, das Hirtenspiel in Angerberg ist bald.

1. Generationentag am Angerberg

Am Samstag, den 10. Oktober wurde im Rahmen des ersten Generationentags in Angerberg die Arbeit des Sozialsprengels sowie den anderen sozialen Organisationen vorgestellt. Informationsstände in der Volksschule Angerberg über diverse soziale Organisationen aus der Region wie etwa über das Freiwilligenzentrum Unterland, das Pflegeheim, betreutes Wohnen oder den Sozialsprengel selbst waren dazu gedacht die Bevölkerung über deren Arbeit zu informieren und weitere Ehrenamtliche zu motivieren. "Freiwilliges Engagement ist kostenlos, aber nicht umsonst!" brachte es Martin Lesky von der Caritas Innsbruck in seinem Vortrag am Beginn des Nachmittags auf den Punkt.

Der nackte Wahnsinn - Theater Langkampfen 2015

Spritzig, verblüffend, absurd und turbulent: Der Nackte Wahnsinn ist eine der berühmtesten Komödien des 20. Jahrhunderts. Die Idee zu seinem Welterfolg kam dem britischen Dramatiker Michael Frayn, als er eines Abends die Aufführung eines seiner Stücke von der Seitenbühne aus sah und feststellen musste, dass es „von hinten lustiger als von vorne“ war. Eine Erkenntnis, die er für Der nackte Wahnsinn genial umsetzte. Ob die Witze im Geschehen auf der Bühne oder die kleinen Streitereien dahinter – zu sehen und zu hören ist alles, miteinander, übereinander und nebeneinander.

Am Schluss steht nur eines fest: „Wenn ringsumher die Welt in Stücke bricht, geht nichts über einen schönen großen Teller mit Sardinen!“

Angerberger Dorfbuch Präsentation

Die Gemeinde Angerberg lud am 23. Oktober 2015 zur Präsentation des neuen Angerberger Dorfbuches, das in den vergangenen zwei Jahren unter der Leitung von Hubert Osl und Peter Lechner entstanden ist. Vor 20 Jahren wurde bereits einmal ein Angerberger Buch, besser gesagt ein „Dorfbüchl“ herausgegeben, welches nun komplett überarbeitet wurde. Geplant war ein neues Dorfbuch mit rund 200 Seiten, welches relativ rasch auf die Beine gestellt sein sollte. Doch immer mehr an Informationen und Materialien kamen zusammen. Die Recherchen wurden immer intensiver und noch umfangreicher. Geworden ist es ein Buch mit nicht weniger als 344 Seiten. Es umfasst zahlreiche Kapitel über Kultur, das Schulwesen, die Geologie, Wirtschaft und Gastronomie über die Religion, Geschichte uvm.
Zu Beginn begrüßte der Bürgermeister, Walter Osl, die Ehrengäste und zahlreichen Besucher. Nach einer kurzen Filmpräsentation über den Angerberg, sein Zentrum und auch seine Besonderheiten stellte Hubert Osl und Peter Lechner mit ihrem Redaktionsteam das Buch vor und zeigte auf, wie viel Arbeit hinter diesem Projekt steht. So waren 44 Dorfbuchsitzungen mit allein 550 Stunden notwendig, weitere 180 Sitzungen waren vom Grundgerüst bis zum Feinschliff notwendig.
Im Anschluss lud Walter Osl zu einen Umtrunk und zur Besichtigung der Ausstellungsstücke und Bilder die die Geschichte des Angerberges zeigen, um den Abend gemütlich ausklingen zu lassen.

Der Weibsteufel - Theater Kufstein 2015

„Der Weibsteufel“ gilt als Karl Schönherrs bekanntestes und abgründigstes Werk. Es zählt zu den meistgespielten Theaterstücken im Süden des deutschen Sprachraums. Es war im Frühjahr 1915, als man auf der Bühne des Johann-Strauß Theaters in Wien zum ersten Mal die dunkle Dreiecksgeschichte vom Mann, seinem Weib und dem jungen Grenzgänger erzählte. Nun, hundert Jahre später, kann man das Stück beim Stadttheater Kufstein sehen.
In den Hauptrollen: Stefanie Grießer, Gunther Hölbl und Hannes Reitberger

Regie: Klaus Reitberger